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Nimm du zuerst!
— Alfredo, als er Carag beim Essen Ameisen anbietet Fremde Wildnis, Seite 103


Alfredo ist ein Ameisenbär-Wandler und Schüler sowie Klassensprecher am Colegio La Chamba.

Aussehen Bearbeiten

Alfredo ist sehr kurzsichtig und trägt eine dicke Brille. Zu seiner Schuluniform trägt er ein umgedrehtes Basecap[1].

Biografie Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Alfredo wächst bei seinen Eltern auf, die eine Gästefarm in der Nähe eines Flusses besitzen, und kommt schließlich an das Colegio La Chamba, wo er Klassensprecher seiner Klasse wird.

Fremde Wildnis Bearbeiten

Alfredo gehört zu den Schülern, die die Besucher aus der Clearwater High empfangen. Als Carag merkt, wie verwirrt die Schüler des Colegio La Chamba wegen ihres Parfümgeruchs sind, erklärt er Alfredo, dass es ein Unfall war. Alfredo stört es jedoch nicht, weil er sehr kurzsichtig ist und sich oft anhand von Gerüchen orientiert. Er holt einen Zettel mit Notizen hervor und fragt Carag, wer er ist, worauf Carag sich mit Name und Zweitgestalt vorstellt. Alfredo meint, dass er bei dem Geruch eher auf Blumenstrauß mit Pralinenpackung getippt hätte. Die Wölfe hören das Gespräch mit und machen sich über Carag lustig, doch Alfredo hebt nur eine Augenbraue und betrachtet sie nicht weiter, sondern stellt sich Carag vor. Carag fragt sich, was Alfredos Zweitgestalt ist, hat jedoch keinen blassen Schimmer. Als die Schüler vom Colegio La Chamba den Besuchern ihre Hütten zeigen, bleiben Alfredo, Estella und Tovi bei Carag und seinen Freunden. Holly findet eine Kokosnuss, die sie in Hörnchengestalt zu ihren Freunden rollt, und Alfredo beugt sich herunter, um herauszufinden, was es für ein Gegenstand ist. Er stimmt Holly zu, dass sie bestimmt eine Weile brauchen wird, um die Kokosnuss zu essen, allerdings muss sie die Nuss ersteinmal aufkriegen. Dann erklärt er den Freunden, dass es gleich Abendessen im Hauptgebäude gibt und sie einfach dem Essensgeruch folgen müssen, und verabschiedet sich. Carag staunt darüber, wie gut er Englisch kann, da die Leute in Costa Rica ja eigentlich Spanisch sprechen.
Beim Abendessen bemerkt Carag erstaunt eine Schale voll Straßensplitt und fragt Alfredo, für wen dieses Essen bestimmt ist. Alfredo erwähnt daraufhin ein Mädchen aus seiner Klasse, die in zweiter Gestalt eine Kurzschnabeltaube ist und Splitt für die Verdauung braucht. Er greift halbherzig nach ein paar Pommes, doch dann sieht er die Ameisen, die ebenfalls auf das Büfett zusteuern, und bietet sie großzügig Carag an. Als Carag ablehnt, freut sich Alfredo und teilverwandelt seine Nase zu einem Rüssel, um die Ameisen zu fressen.
Am nächsten Tag begleitet Alfredo zusammen mit Estella, Tovi, Domino, Manuel und Miri Carags Gruppe bei der Dschungeleinweisung und ist dabei als Ameisenbär unterwegs. Er beobachtet eine Ameisenstraße in der Nähe und Carag fragt ihn, ob sich die Ameisen von den Blättern ernähren, die sie tragen. Alfredo erklärt ihm jedoch, dass sie auf den Blättern Pilze züchten und diese dann fressen.
Auf dem Rückweg in die Klassenzimmer bemerkt Carag, dass sich die südamerikanischen Schüler über etwas unterhalten, und fragt sie, worum es geht. Alfredo erzählt, dass in letzter Zeit ungewöhnlich viele Jaguare in der Nähe von Städten gesichtet werden und sogar Wachhunde fressen. King schlägt vor, dass Hunde vielleicht gut schmecken, aber Manuel erklärt ihm, dass Jaguare normalerweise keine Hunde fressen, und Carag fragt sich, warum King das nicht weiß.
Am Tag darauf begrüßt er Carag und die anderen beim Frühstück, während er Reis mit schwarzen Bohnen isst. Er erzählt, dass sie zuerst normalen Unterricht haben werden, bevor "es" losgeht - Rafting, wie Estella ihnen begeistert verkündet. Carag fragt nicht gerade begeistert, ob man dabei nass wird, und bringt damit alle zum Lachen. Estella weist sie darauf hin, aufzupassen, nicht über Bord zu fallen, und Alfredo erzählt von den im Fluss lebenden Piranhas, die jemanden bis auf die Knochen abnagen können. Holly und die anderen beschließen, sich gut festzuhalten.
Nachdem Nimble und Berta beim Rafting kurzzeitig ins Wasser gefallen waren und von den anderen panisch gerettet wurden, fangen die Ticos an zu lachen und Estella und Tovi erklären allen, dass es im Fluss gar keine Piranhas gibt und sie sich nur einen Spaß erlaubt haben. Alfredo fügt jedoch hinzu, dass im Fluss sehr wohl Kaimane leben und es sich deshalb trotzdem gelohnt hat, schnell das Wasser zu verlassen.
Als sich Jeffrey vor dem Einlösen seiner Wette mit Manuel drücken will, üben mehrere Ticos Druck auf ihn aus. Alfredo lächelt ihn nur unschuldig an, aber Holly ist sich sicher, dass er nicht davor zurückschrecken würde, Jeffrey Ameisen unterzujubeln.
Er schaut gemeinsam mit den anderen Ticos Carag beim Kampf gegen Blanca zu und applaudiert nach Carags Sieg.
Nach dem Ausflug zum Vulkan Arenal bemerkt Alfredo ein fremdes Auto in der Auffahrt der Schule und fragt sich, was diese Menschen hier wollen. Estella jedoch erkennt den grünen Sittich auf der Schulter des Mädchens und ist begeistert, dass Tovi ihre Besitzerin Antonia mitgebracht hat.
Am nächsten Tag verabschiedet er sich mit allen anderen von den Wandlern der Clearwater High.

Feindliche Spuren Bearbeiten

Als der Bus der Ticos kurz vor dem Eintreffen an der Clearwater High eine Panne hat, steigen die Schüler aus, um bis zur Schule zu laufen. Einige von ihnen lassen sich jedoch ablenken und verwandeln sich, darunter auch Alfredo, der als Ameisenbär am Waldrand herumstöbert und vielleicht schon einige Ameisen gefressen hat.
Während die Austauschschüler zu Besuch sind, soll immer einer von ihnen in den bereits besetzten Zimmern unterkommen. Alfredo wird dabei zu Jeffrey und Cliff geschickt und Brandon hofft, dass die beiden ihm nicht zu viel Ärger machen. Carag erinnert sich daran, wie Alfredo Jeffrey damals bei der Wetteinlösung unter Druck gesetzt hat und Brandon fügt hinzu, dass Jeffrey ein gutes Gedächtnis für solche Dinge hat.
Bei ihrer ersten gemeinsamen Secret-Ranger-Patrouille erzählt Carag Amber, dass unter den Besuchern ein Ameisenbär-Wandler ist. Amber gerät in Panik und fragt, ob man Alfredo irgendwo einsperren kann, aber Carag meint, dass er Klassensprecher ist und das deshalb nicht geht. Amber versucht, in Carags Nasenloch zu flüchten, doch er hält sie davon ab.
Im Unterricht erzählt Mr Bridger, wie er einmal in einer Kneipe gewesen ist und dort die Anwesenheit eines anderen Wandlers gespürt hat. Alfredo, der in seiner Nähre sitzt und unauffällig wittert, fragt, ob er die anderen anwesenden Menschen erkennen konnte, was Mr Bridger ihm bestätigt.
Als alle zusammen die Geysire in Yellowstone besuchen, kann Alfredo trotz seiner Brille nicht viel davon erkennen. Er geht bis an den Rand der Absperrung, kneift die Augen zusammen und meint, dass es zwar fies riecht, aber das, was er sehen kann, eine Weltsensation ist. Blanca findet die Geysire nur "ganz nett", woraufhin Alfredo sie auf Trudy anspricht, die sie zu Beginn des Austauschs mehr oder weniger versehentlich gefressen hatte. Er fragt Blanca, wann sie Trudy im Krankenhaus besuchen möchte und findet, dass sich der Nachmittag gut dafür eignen würde. Blanca entgegnet, dass es ihr da nicht passt, aber Alfredo versichert ihr, dass es ein sehr guter Zeitpunkt wäre. Schließlich wollten ihre Zimmergenossen ihr Bett schon in den Wald tragen, da niemand bei einer Beinahe-Mörderin schlafen wollte, aber er hatte ihnen gesagt, das nicht zu tun, da Blanca für ihren Krankenhausbesuch genug Schlaf bräuchte. Spontan überlegt Blanca es sich anders und Carag wird bewusst, warum Alfredo Klassensprecher ist.
Später fragt Carag ihn, wie er damit zurechtkommt, mit den Wölfen in einem Zimmer zu wohnen. Alfredo meint, dass es ihm dort gut geht, was Carag nicht wirklich glauben kann. Alfredo berichtet jedoch, dass sie sich gut unterhalten haben, er Jeffreys Spielkonsole ausprobieren durfte, Bo ein toller Geschichtenerzähler ist und Cliff ihm geholfen hat, Kletten aus dem Fell zu bekommen. Dann geht er zu Holly, mit der er das Wochenende bei den Silvers verbringen wird.
Kurz vor Ende des Schüleraustauschs verkündet Alfredo, dass er in letzter Zeit viel nachgedacht hat und sich Carags Kampf gegen Milling anschließen möchte. Daraufhin stimmen ihm viele der anderen Ticos zu, da sie sicher der Meinung sind, dass Alfredo oft gute Entscheidungen trifft.

Zitate Bearbeiten

Carag: "Es war ein Unfall. Unser Geruch."
Alfredo: "Ach so. Ich find’s gut. So weiß man gleich, wo ihr seid."
— Carag und Alfredo über Miss Calloways ausgelaufenes Parfüm Fremde Wildnis, Seite 94


Frankie: "Meint ihr nicht, Ameisenbären fressen Ameisen lieber, statt sie irgendwo zu verteilen?"
Holly: "Alfredo macht garantiert beides."
— Frankie und Holly über Alfredo Fremde Wildnis, Seite 166


"Inzwischen wusste ich auch, dass er Klassensprecher war. Seine ruhige Art täuschte ein bisschen darüber hinweg, wie selbstsicher und entschieden er war."
— Carags Gedanken über Alfredo Fremde Wildnis, Seite 166


Alfredo: "Wann hattest du eigentlich vor, Trudy im Krankenhaus zu besuchen?"
Blanca: "Wer ist Trudy?"
Jeffrey: "Die Eule, die du gefressen hast!"
Alfredo: "Ja genau, die Eule. Du besuchst sie doch, oder? Heute Nachmittag wäre ein sehr guter Zeitpunkt."
Blanca: "Heute Nachmittag passt es mir nicht."
Alfredo: "Ein sehr guter Zeitpunkt. Gestern wollten die anderen schon dein Feldbett nach draußen in den halb verschneiten Wald tragen, weil niemand mit einer Beinahe-Mörderin in einem Zimmer schlafen wollte. Aber ich habe ihnen gesagt, Nein, tut das nicht, weil Blanca schließlich morgen diese Eule besucht, da muss sie doch genügend Schlaf bekommen und darf nicht die ganze Nacht frieren."
— Alfredo beim Demonstrieren seines Talents als Klassensprecher Feindliche Spuren, Seite 135


Quellen Bearbeiten

  1. Fremde Wildnis , Seite 94


Das Colegio La Chamba
Lehrer Pablo CortanteCecilia MoraviaLeonardo JimenezMaria La ChambaSignor Trepador
Schüler AlfredoAntonellaBlancaCrizDominoEstebanEstellaEvonyFuerteGandulIgnacioKingManuelMaureenMiriNoaPedroSparkyTovi