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Was auch immer du tust, rechne immer mit dem Faktor X. Damit, dass irgendetwas Ungeplantes schiefgehen könnte. Das wird nämlich oft der Fall sein, und wenn du dann keine Reserven hast, sieht’s schlecht aus.
— Rickbert zu Carag Feindliche Spuren, Seite 247


Jason Rickbert ist ein Mensch und ein Ranger im Grand-Teton-Nationalpark. Carag macht bei ihm sein Berufspraktikum.

Aussehen Bearbeiten

Jason Rickbert hat einen drahtigen Körper und dunkle Haut. Er hat graue Haare und einen ordentlich gestutzten Schnurrbart[1] und ihm fehlen an der linken[2] Hand zwei Finger[3].

Biografie Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Rickbert hat eine Frau und zwei Töchter. Er arbeitet als Ranger im Grand-Teton-Nationalpark, seine Station liegt am Jenny Lake. Einmal versucht er, einen Schneemobilfahrer aus einem zugefrorenen See zu befreien, bricht dabei jedoch mit ein und verliert so aufgrund von Erfrierungen zwei Finger seiner linken Hand.

Feindliche Spuren Bearbeiten

Rickbert patrouilliert auf dem Wanderpfad, auf dem Carag und Amber gerade versuchen, Dereks tödliche Falle unschädlich zu machen. Carag löst die Falle versehentlich aus, doch Amber warnt Rickbert, bevor er in Gefahr gerät. Dabei wird sie jedoch von dem Ranger erwischt und für den Fallensteller gehalten, sodass er sie verhaftet. Er glaubt ihr nicht, dass sie unschuldig ist und nimmt sie mit zur Polizeistation, wo er sie verhört und anschließend in eine Zelle sperrt. Amber verwandelt sich und flieht, wobei sie jedoch gefilmt wird, sodass Carag und seine Freunde die Videoaufnahme löschen müssen. Rickbert stellt dabei ein Problem für sie dar, da er sich zunächst im Raum des Computers aufhält und ermittelt, ob irgendwo ein Mädchen vermisst wird, bevor er zu den Arrestzellen geht. Dort ist er verblüfft darüber, dass Amber nicht mehr da ist, aber die Freunde können die Aufnahme ihrer Verwandlung löschen, bevor er etwas davon mitbekommt.
Am ersten Tag von Carags Praktikum als Ranger stellt sich heraus, dass Rickbert derjenige ist, bei dem Carag sein Praktikum machen wird. Carag ist so überwältigt davon, dass er zunächst nicht auf Rickberts Frage nach seinem Anliegen antwortet, tut es schließlich jedoch. Rickbert ist froh, dass Carag offenbar nicht gerne redet, lässt ihn in die Rangerstation und schenkt ihm ungefragt einen Kaffee ein, wofür er von seiner Kollegin Linda kritisiert wird. Diese stellt sich Carag vor und erklärt, dass sie den Menschen die Natur erklärt, was Rickbert zwar auch mache, jedoch nicht so viel Geduld mit blöden Fragen habe. Darauf beschwert sich Rickbert über jemanden, der ihn einst gefragt hat, ob sie hier wirklich Wölfe frei herumlaufen lassen und fragt Carag, ob er schon einmal einen Wolf gesehen hat. Er ist verwundert, als dieser nickt, und vermutet, dass das im Zoo gewesen sein muss. Wölfe in freier Natur seien zwar scheu, er konnte jedoch schon einige von ihnen fotografieren, allerdings nie sein wahres Ziel, einen Berglöwen. Als Carag fragt, wie er helfen kann, fordert Rickbert ihn zum Kaffee Kochen auf, worauf Linda ihn anweist, netter zu sein und Carag stattdessen Broschüren sortieren lässt.
Schon bald erhält Carag seinen ersten richtigen Auftrag: Rickbert bekommt einen Anruf vom Campingplatz und nimmt ihn dorthin mit. Das Problem hat mit dem Waschhäuschen zu tun und Rickbert vermutet seufzend, dass jemand mal wieder die Tür aufgebockt hat - es handelt sich jedoch um ein im Eingang schlafendes Stinktier. Eine Frau schlägt vor, das Tier herauszustochern, doch Rickbert erklärt ihr und Carag, wie weit Stinktiere sprühen können. Carag fragt Leroy telefonisch um Rat und bittet Rickbert, es auch mal versuchen zu dürfen, wovon dieser wenig begeistert ist. Rickbert ist jedoch verblüfft, als Carag es mit Stinktiersprache schafft, das Tier zu vertreiben und sagt ihm schließlich, dass er nun etwas gut bei ihm hat. Er meint außerdem zu Carag, dass er ein besonderer Junge ist - Carag fürchtet, sich verdächtig gemacht zu haben, aber Rickbert erzählt nur von seiner eigenen Naturbegeisterung als Kind. Er hatte Elchrufe nachgemacht, um die Tiere anzulocken, aber seine Aussprache war wohl zu schlecht gewesen. Carag entspannt sich und muss daran denken, dass es gut ist, seinen eigenen Ranger gefunden zu haben, da sie diese im Kampf gegen Andrew Milling brauchen werden.
Später erkundigt sich Carag wegen seiner Mutter nach einem Ranger namens Tom, worauf Rickbert meint, dass sie mehrere Ranger mit diesem Namen haben. Carag beschreibt ihm und Linda den Mann, den er sucht und Linda erinnert sich an Tom Harvey, der immer ein T-Shirt des Rock-Creek-Feuers trägt. Daraufhin möchte Carag von Rickbert wissen, was Feuer mit T-Shirts zu tun haben und der Ranger erklärt ihm, dass es nach großen Waldbränden Souvenirs dieser gibt. Carag ist schockiert, dass man als Ranger Feuer bekämpfen muss, doch Rickbert versichert ihm, dass das erst im Sommer losgeht. Er erhält einen Anruf und erfährt, dass zwei Bergsteiger vermisst werden, worauf er sofort Verstärkung organisiert und zu einer Rettungsmission aufbricht. Er zwingt Carag, auf der Rangerstation zu bleiben, doch sobald er weg ist, holt Carag seine Freunde zur Hilfe und spürt die Vermissten selbst auf. Der Junge ist vor Rickbert zurück auf der Station und bietet diesem einen versehentlich etwas zu starken Kaffee an, bekommt jedoch trotzdem ein Lob. Rickbert erzählt von den Halluzinationen, die die Wanderer hatten - ein Hund und ein Puma -, betitelt sie jedoch als Quatsch. Linda ist ratlos wegen des Funkgeräts, das einer der Wanderer hatte und Rickbert scherzt, dass der Puma es ihm gebracht hat. Er meint, dass er ein solches Tier hätte gebrauchen können, als ihm der Unfall auf dem See passiert ist.
Beim Schneeschippen bemerkt Rickbert, dass Carag vor dessen Treffen mit Miss Youngblood nachdenklich wirkt. Er hat nichts dagegen, dass Carag sich dafür am nächsten Tag freinehmen möchte und weist ihn auf den Faktor X hin: darauf, dass immer etwas unerwartet schiefgehen kann. So hatten er und die anderen bei der Rettung der Wanderer genug Ausrüstung dabei, um sich im Falle von Problemen draußen über längere Zeit am Leben zu halten. Er erklärt Carag auch, dass man sich nie von seinem Partner trennen darf, da das die Überlebenschancen senkt.
Da Rickberts Tipps Carag sehr gegen Miss Youngblood geholfen haben, bringt der Junge ihm einen richtig guten Kaffee, worauf Rickbert zu Linda meint, mehr solcher Praktikanten zu brauchen. Auf einer Patrouille auf den Wanderwegen sagt er, dass es an einer Stelle neulich ein Hindernis gab (nämlich Dereks Falle) und ist verdutzt, als Carag vorausgeht, um auf Gefahren zu achten. Er meint, dass er manchmal das Gefühl hat, Carag würde auf ihn aufpassen und nicht andersherum.
Nach Miss Youngbloods öffentlicher Verwandlung stellt sich heraus, dass auch Rickbert und Linda davon wissen. Rickbert findet die Sache jedoch lächerlich und fragt Carag, ob er an solchen Mist glaube, worauf dieser nur ausweichend antwortet. Schon ist die Praktikumswoche vorbei und Carag verabschiedet sich von den Rangern - dabei meint Rickbert zu ihm, dass er später mal ein richtig guter Ranger sein wird. Die beiden schenken Carag zum Abschied einen Rangerhut und müssen sich das Lachen verkneifen, als er ihn aufsetzt, da er ihm offenbar nicht steht.
Als Carag am Wochenende die Ralstons besucht, berichtet er ausführlich von seinem Praktikum. Dabei fällt ihm ein, dass Rickbert bei Sonnenaufgang vorhat, eine Schneeziege zu fotografieren und er zieht los, um sich dem Ranger als Puma zu zeigen. So sorgt er dafür, dass der völlig überwältigte Rickbert mehrere sehr gelungene Fotos machen kann und somit endlich einen Puma vor die Linse bekommt.

Zitate Bearbeiten

"Redest nicht so gern, was? Gut, ich mag es nicht, wenn Leute mich zuquatschen."
— Rickbert zu Carag Feindliche Spuren, Seite 216


"Herrgott! Neulich hat mich jemand gefragt, ob wir hier ernsthaft Wölfe frei rumlaufen lassen, ob das nicht zu gefährlich sei bei all den Touristen. Was soll ich dazu sagen? Die Wölfe wohnen hier!"
— Rickbert über Touristen Feindliche Spuren, Seite 216


Carag: "Was kann ich helfen?"
Rickbert: "Kaffee kochen."
Linda: "Jason! Sei doch ein bisschen netter!"
Feindliche Spuren, Seite 218


Quellen Bearbeiten

  1. Feindliche Spuren , Seite 87
  2. Feindliche Spuren , Seite 245
  3. Feindliche Spuren , Seite 215