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Als ich jünger war, konnte ich nie einen Moment lang alleine sein, immer waren meine fünf Geschwister um mich herum, ständig war irgendetwas los. So was macht es schwer, herauszufinden, wer man selbst ist. Verstehst du das?
— Lou zu Carag Carags Verwandlung, Seite 211


Lou Ellwood, eigentlich Lupine Ellwood[2], ist eine Wapiti-Wandlerin und die Tochter von Isidore Ellwood. Sie ist Schülerin an der Clearwater High und ihre Zimmergenossin ist Cookie[3].

Aussehen Bearbeiten

Lou hat lange dunkelbraune Haare[4] und große[5] braune[6] Augen. Sie ist dünn und anmutig[7], hat lange Beine[8] und schmale geschickte Hände[9]. Laut Carag ist sie wunderschön.

Biografie Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Lou wächst mit ihren fünf Geschwistern in einer großen Familie aus Wapiti-Wandlern auf, die alle sowohl in erster als auch in zweiter Gestalt leben. Auch durch ihren Vater kennt sie sich gut mit Verwandlungen aus. In dieser eher chaotischen Familie ist sie jedoch die Einzige, die Ruhe ausstrahlt, sodass sie oft einsam wirkt und es schwer hat, zu sich selbst zu finden. Da ihr Vater an der Clearwater High arbeitet, kommt auch sie an die Schule.

Carags Verwandlung Bearbeiten

Carag bemerkt sie in der Cafeteria, als sie etwas an die Schiefertafel schreibt: Solange du träumst, lebst du. Er findet, dass sie eine starke Einsamkeit umgibt, auch, als sie sich zurück an ihren Tisch setzt und sich mit ihren Freunden unterhält. Holly rät ihm, sich von ihr fernzuhalten, da sie die Tochter eines Lehrers ist. Er starrt sie trotzdem weiter an, und als ihre Blicke sich treffen, wirkt sie plötzlich ängstlich, sodass Carag schnell wegschaut.
In der folgenden Stunde, Verhalten in besonderen Fällen, beteiligt sie sich an der Diskussion über das gegebene Szenario. Sie meint, dass sie in Mr Bridgers Situation dem Kojotenrudel ausgewichen wäre, da es riskant ist, als Raubtier anderen Tieren der eigenen Art zu begegnen.
In Verwandlung bei Mr Ellwood schaut sie vorsichtig und skeptisch zu Carag, als dieser von Mr Ellwood nach vorn geholt wird.
Als Mr Brighteye die Schüler dazu auffordert, zum Aufwärmen als Menschen eine Runde durch den Wald zu rennen, hat Lou als Wapiti-Wandlerin keine Probleme, wie Brandon Carag erklärt. Carag bleibt erschrocken stehen, da er schlussfolgert, dass Lou Mr Ellwoods Tochter ist, was, wie Brandon erklärt, auch stimmt. Ausserdem fügt er hinzu, dass Lous Mutter einmal von einem Puma angegriffen wurde und heute noch hinkt. Sie motiviert Viola, die das Laufen viel anstrengender findet als sie.
Als Carag den Ralstons die Clearwater High zeigt, schreibt Lou wieder etwas an die Tafel: Es gibt keine Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
Sie sieht in der Mittagspause freundlich zu Carag, nachdem dieser die Wölfe im Kampf besiegt hat und damit zum Held der Schule geworden ist. Als sie ihre Teller zurückgeben, bedankt sie sich bei ihm, erinnert ihn jedoch auch daran, dass sie Pumas trotz allem nicht mag.
Später sieht Carag sie in ihrer zweiten Gestalt am Seeufer. Er fragt sich, warum ihre Freundinnen nicht bei ihr sind, und überlegt, zu ihr zu gehen. Nachdem er kurz von Dorian abgelenkt wird, ist sie jedoch bereits verschwunden.
Am nächsten Tag übt Mr Brighteye im Kampfunterricht mit Carag, wie man ein Stachelschwein jagt. Dabei stellt Carag sich so gut an, dass Lou ihn erschrocken ansieht. Das tut Carag leid, weshalb er ihr zeigen möchte, dass er eigentlich gar nicht gefährlich ist. Dafür leckt er Nell über das Fell, was sie ihm jedoch mit einem Faustschlag heimzahlt.
Nachdem Lou am Wochenende ihre Familie besucht hat, sieht Carag sie beim Frühstück, doch sie schenkt ihm nichts weiter als ein flüchtiges Lächeln, sodass er sich wieder einmal fragt, was er tun soll, um ihr zu gefallen.
Lou lächelt Carag zu, als dieser mit Shadow in Mrs Parkers Unterricht die Freundschaft zwischen Tieren demonstriert. Er freut sich, dass sie sich nicht mehr wirklich vor ihm zu fürchten scheint.
Da Carag beim Lernen zu sehr von Holly abgelenkt wird, versucht er es nachts in der Cafeteria. Dort begegnet er Lou, die zu den Sternen geschaut hat und ihm von ihrer Familie erzählt. Sie versucht herauszufinden, wer sie ist, und lächelt Carag an, als er sie bei diesem Thema tatsächlich versteht. So halten sie einen Moment inne, bevor sie schließlich aufsteht und geht.
Bei der Schneeballschlacht ein paar Tage später knetet sie Nell als Maus in einen Schneeball ein und wirft sie Leroy zu, der sie auffängt.
In der Kampf-Zwischenprüfung muss sie als Mensch gegen Viola antreten und verliert, bekommt aber trotzdem eine Drei, weil sie sich gut geschlagen hat.
Lou sitzt neben Carags Bett, als dieser nach seiner Flucht vor den Jagdhunden in der Clearwater High aufwacht. Sie entschuldigt sich bei ihm, dass sie wegen seiner Puma-Zweitgestalt Vorurteile gehabt hatte, und sagt ihm verlegen, dass sie irgendwie gespürt hat, als er in Gefahr gewesen war. Sie fragt ihn nach Andrew Milling und Carag erzählt ihr von seinen Schwierigkeiten mit ihm. Lou rät ihm, auf sein Bauchgefühl bezüglich Milling zu hören und ihm nicht zu helfen, bevor Miss Clearwater auftaucht und Lou schnell verschwindet.
Carag sieht sie auch auf der Abschlussfeier, wo sie mit ihrem grünen Kleid und der Lichterkette um den Hals seiner Meinung nach unglaublich gut aussieht, was er natürlich niemandem gegenüber erwähnt.

Gefährliche Freundschaft Bearbeiten

Lou ist wie viele der anderen Schüler nicht gerade begeistert, als sie an Silvester in die Stadt fahren. Sie findet, dass die Raketen klingen, als würde man auf ihre Herde schießen, doch Miss Clearwater meint, dass sie so lange durchhalten soll wie möglich. Als sich um Mitternacht alle umarmen, steht sie plötzlich Carag gegenüber und umarmt ihn verlegen.
In der Pause nach Verhalten in besonderen Fällen macht Dorian es sich als Kater auf Lous Wapitirücken bequem. Carag ist ziemlich neidisch. Sie erklären Carag und den anderen, dass sie bei ihrer ersten Lernexpedition zusammen mit Bo auf einen Gipfel steigen sollen, wo Bo anschließend Kekse an Wanderer verteilt. Lou fragt sich, wozu das gut sein soll, und amüsiert sich über Hollys Vermutung, dass Bo durch diese Übung netter werden soll. Beim Abendessen kommt heraus, dass die Lernexpedition nicht gut verlaufen ist: Dorian und Bo haben sich gestritten und auf dem Rückweg hat Bo Dorian und Lou sogar sich selbst überlassen, sodass sie eine sehr schlechte Note bekommen haben. Lou versucht, ihre Traurigkeit zu verbergen und verabschiedet sich schnell von den anderen. Bevor sie die Cafeteria verlässt, schreibt sie an die Schiefertafel: Glück ist das Einzige, das wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Nach seiner gemeinsamen Lernexpedition mit Tikaani und Cookie beobachtet Carag Lou, wie sie mit Nell und Leroy wegen ihrer eigenen Expedition feiert. Er überlegt, zu ihnen zu gehen, lässt es aber sein.
Carag wird von Debbie auf ihre Geburtstagsparty eingeladen und darf jemanden mitbringen. Er denkt an Lou und ist peinlich berührt, als sogar Miss Clearwater vermutet, dass er sie einladen möchte. Schließlich setzt er sich in der Mittagspause zu ihr, Cookie und Viola, da ihm einer von Lous Sprüchen einfällt: Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen. Er ist unglaublich nervös und redet nur Blödsinn, was Lou misstrauisch macht, doch Cookie rettet die Lage, indem sie von einem Streit der Rabenzwillinge erzählt. Lou erzählt, dass sie sich früher auch oft mit ihren Geschwistern gestritten hat, doch dabei rutscht Carag seine Pizza aus den Fingern. Er kann verhindern, dass sie aus Lous Vegetarierteller landet, doch dabei teilverwandelt er seine Hand, was Lou und die anderen erschreckt. Lou meint, dass ihre große Familie gut für sie war, da ihre Mutter gestorben wäre, wenn sie sie nicht alle gemeinsam gegen den Puma verteidigt hätten. Carag sagt, dass ein Wandler sie gar nicht erst angegriffen hätte und verlässt niedergeschlagen den Tisch, da er erkennt, dass Lou ihn nie akzeptieren wird. Shadow und Wing kommen auf ihn zu, doch nicht um ihm wegen Lou zu helfen, sondern nur wegen seiner Pizza. Theo hingegen rät Carag, aufzuhören, sich wegen Lou zu verstellen und stattdessen er selbst zu sein - sollte das nichts bringen, hätte sie ihn ohnehin nicht verdient.
Kurz darauf erhält Carag eine gemeinsame Lernexpedition mit Lou und Frankie: Sie sollen den neuen Wandler Henry Wilkins auskundschaften. Lou scheint nachdenklich, ist jedoch begeistert, als sie dafür Unterricht ausfallen lassen können, zum Beispiel den von Mrs Parker, denn deren Bilder findet sie grauenhaft. Sie schlägt vor, sich an der Highschool an Henry heranzupirschen: Dort vermutet sie, dass Henry dem Aussehen nach ein Welpe sein könnte. Carag bemerkt, dass er keine Freunde an der Schule hat, doch Lou zieht ihn fort, damit sie nicht auffallen. Sie erklärt, dass Wandler, die sich noch nie verwandelt haben, eine so schwache Witterung haben wie Henry; das habe ihr Vater mal gesagt und der kenne sich wirklich gut aus, ob Carag ihn nun mag oder nicht.
Später beobachten sie und Carag Henry am Fluss. Sie ist gespannt auf dessen Familie und erkundigt sich nach Carags - als sie seine Geschichte erfährt, ist sie entsetzt und bietet an, sich in ihrer großen Familie für ihn umzuhören. Die beiden diskutieren den Plan, Lou Kekse verkaufen zu lassen, um näher an Henrys Familie heranzukommen und Carag überlegt, sie doch noch wegen der Party zu fragen, doch Frankie warnt sie, dass Henry in ihre Nähe kommt. Lou gerät in Panik, aber Carag zieht sie in Deckung. Kaum ist Henry weitergegangen, sieht Carag, dass Lou sich vor Schreck teilverwandelt hat, doch auch Carag hat plötzlich ein Pumagebiss, dass er schnell verschwinden lässt. Die beiden schweigen verlegen, doch schließlich bittet Lou ihn, ihrem Vater nichts von der unabsichtlichen Teilverwandlung zu erzählen. Am nächsten Tag setzt sie den Keks-Plan in die Tat um und wird sofort abgewiesen, konnte jedoch spüren, dass Henrys Vater kein Wandler ist. Sie reagiert mitfühlend, als Frankie berichtet, dass Henry zwei talentierte ältere Brüder hat und fragt sich, ob Henry da mithalten kann. Da dieser oft ins Schwimmbad geht, wollen die Freunde ihn dabei beobachten, was Carag nicht gefällt, doch Lou schafft es, ihn zu überzeugen.
Im Schwimmbad beobachten sie und Carag Henry und Frankie vom Beckenrand aus. Sie ist nicht begeistert, dass Frankie so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, und kurz darauf verwirrt, als Sheila und Derek auftauchen. Carag enthüllt, dass die beiden Verbündete Millings sind, worauf Lou sofort die Schule zu Hilfe ruft. Sie bewirft Derek mit Bällen und anderen Gegenständen, als dieser Carag verfolgt, jedoch ohne große Wirkung. Schließlich flieht sie aus dem Schwimmbad und trifft Carag und Frankie draußen wieder, wirkt jedoch immer noch verstört wegen Milling, der ihnen immer noch folgen könnte. Das ist auch der Fall, wie Theo bald darauf im Wagen feststellt, denn ein schwarzer Geländewagen ist hinter ihnen her. Frankie, der als Otter im Fußraum herumwuselt, gerät versehentlich an Lous Zeh, findet jedoch eine Konservendose, in die er kackt und die Carag so verwendet, um dem Verfolger die Sicht zu nehmen. An der Clearwater High werden sie sofort von Miss Clearwater empfangen, die Carag jedoch nicht glaubt, dass Milling für den Überfall verantwortlich ist. Lou mischt sich ein, dass Milling Carag gedroht hat, aber auch das bringt nicht viel.
Beim Essen setzt sich Lou mit Frankie zu Carag und den anderen, was Carag sehr freut. Sie überlegen, wer Milling verraten haben könnte, wohin sie unterwegs gewesen waren: Carag denkt an Leroy, was Lou bezweifelt, da Leroy eher zu wenig sagt als zu viel, sie wird jedoch überstimmt. Leroy reagiert wütend auf die Anschuldigung und gibt eine Stinksalve ab, der Lou nicht rechtzeitig ausweichen kann. Im Gegensatz zu Brandon hat Leroy jedoch nur ihre Winterjacke getroffen, die sie anschließend mit feuchten Augen entsorgt. Carag bietet an, ihrem Vater zu sagen, dass es seine Schuld war, worauf Lou ihn ungläubig anblickt. Er erwähnt auch, dass Berta zwei Jacken hat und ihr eine leihen könnte - so kann Lou sie gleich wegen Milling aushorchen.
Lou wird abwechselnd rot und blass, als sie zuhört, wie ihr Vater Carag wegen der Jacke zurechtweist. Nach dem Unterricht wartet sie, bis sie mit Carag allein im Zimmer ist und bedankt sich bei ihm. Sie meint, dass sonst niemand auf die Idee gekommen wäre und Carag manchmal ein echt komischer Junge ist, worauf er entgegnet, dass er oft gar kein Junge ist. Lou ist sich seiner zweiten Gestalt bewusst, doch sie blickt ihn warm an und sagt, dass das vielleicht sogar gut so ist. Dann nimmt sie Carag mit in die Cafeteria, wo es Lasagne gibt, auf die sich Lou im Gegensatz zu Carag freut.
Nach dem Essen trifft sie sich mit den anderen zu einer Krisensitzung in der Bibliothek. Sie meint, dass Berta definitiv nichts ausgeplaudert hat, da man ihr all ihre Gedanken ansieht und sie überhaupt kein schlechtes Gewissen hatte. Die Freunde überlegen, was genau Milling den Menschen antun könnte. Es ist etwas Schlimmeres als der Tod - Lou meint, dass ihr Vater einmal gesagt hat, dass es für ihn das Schlimmste wäre, wenn seinen Kindern etwas passieren würde, er würde sogar lieber selbst sterben. Carag erinnert sich an das Schicksal von Millings Familie und kommt zu dem Schluss, dass dieser Rache nehmen möchte, wahrscheinlich, indem er Menschenkinder tötet. Den Freunden fällt auf, dass Milling viele Wahlkampfveranstaltungen in Schulen hat... und dabei vielleicht auskundschaftet, wie man an diese Kinder herankommt. Lou beschließt, dass sie etwas unternehmen müssen, doch Carag ist sich nicht sicher, was genau sie tun sollen, da ihm eigentlich nur Mr Bridger glaubt, dass Milling gefährlich ist.
Als Melody von Milling entführt wird, schließt sich nach einiger Suche auch Lou der Rettungsaktion an. Es ist nicht einfach für sie, Carag gegenüberzustehen, während beide in ihrer zweiten Gestalt sind, doch sie möchte ihm helfen: So wie bei der Hetzjagd damals hat sie gespürt, dass Carag in Gefahr war und sich Sorgen gemacht, bis sie von Holly erfahren hat, was los ist. Dennoch bitten Carag und Mr Bridger sie, zur Schule zurückzugehen, da es für sie als Wapiti zu gefährlich ist. Lou besteht jedoch darauf, zu bleiben, und lässt sich nicht einmal von Mr Bridger zurechtweisen, worauf Tikaani meint, dass sie für eine Pflanzenfresserin echt mutig ist. Carag beschließt, dass Lou bleiben darf und schon bald findet sie die entscheidende Spur, die sie schließlich zu Melodys Versteck führt: braunes Fell an einem Baum, an dem Millings Verbündete Mina hochgeklettert sein muss. Beim Versteck angekommen bemerken die Freunde nicht nur die Bärin, sondern auch Milling selbst und einen Grizzly. Um es mit ihnen aufnehmen zu können, stimmt Lou zögerlich zu, eine der Wachen wegzulocken, was ihr auch gelingt. Schließlich können die Freunde Melody befreien und auf dem Rückweg bleibt die unverletzte Lou dicht an Carags Seite, da sie sich Sorgen um ihn macht.
Trotz des Sieges machen sich die Wölfe weiterhin über Carag lustig, nur Tikaani sagt nichts. Am nächsten Morgen bemerkt Carag einen neuen Spruch von Lou - Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde - und am Wochenende erfährt er von Marlon, dass ein Mädchen ihn angerufen hat. Sie stellt sich als Lou heraus, die ihm aufgeregt mitteilt, dank ihrer großen Familie Mia gefunden zu haben, ihr Bruder Ken hat sogar bereits ein Treffen organisiert.
Später beschließt Carag, Lou auf seine Geburtstagsparty einzuladen. Er ist so nervös dabei, dass er die Karte fallen lässt, kann sie jedoch rechtzeitig auffangen. Auch Lou ist verlegen und möchte ihm ein Kompliment wegen des Kampfes mit Milling machen, doch Holly kommt hinzu, sodass Lou sich zurückzieht. Sie erscheint jedoch auf der Party, wo sie Carag ein Buch über Mr Bridgers berühmten gleichnamigen Vorfahr schenkt.

Hollys Geheimnis Bearbeiten

Im Unterricht bei Mr Bridger sollen die Schüler lernen, in ihrer zweiten Gestalt ein Handy zu benutzen. Lou beklagt sich, dass sie die Aufgabe nicht schafft, denn sie hat noch nicht einmal eine einzige Zahl richtig getippt. Wing meint zu ihr, dass sie sich halt anstrengen soll und schließlich schaut sie sich Brandons Idee, die Zunge zu benutzen, ab.
Im Tiersprachen-Unterricht ist Carag abgelenkt, sodass Mr Goodfellow Lou bittet, ihm zu sagen, worum es gerade geht. Sie blickt Carag entschuldigend an und erklärt, dass sie gerade über die Körpersprache von Füchsen gesprochen haben.
Später erzählt Mr Bridger im Unterricht, wie er sich einmal als Kojote auf eine Grillparty geschlichen hat. Lou möchte wissen, wie viele Menschen dort waren und ob jemand ihn gesehen hat. Carag kann kaum die Augen von ihr lassen und stellt fest, dass Lou seit dem Kampf gegen Milling keine Angst mehr vor ihm hat. Dennoch fragt er sich, ob sie ihn so sehr mag wie er sie.
Am Abend schauen die Freunde einen Film und Carag bemerkt, dass Lou wieder etwas an die Schiefertafel schreiben möchte. Er will sie zum Filmschauen einladen, aber Tikaani nähert sich ihr zuerst und erschrickt sie, sodass Lou nicht mehr in der Stimmung zum Schreiben ist und die Cafeteria verlässt. Zu den anderen meint Tikaani nur, dass Huftiere nicht so empfindlich sein sollten.
Als Mr Ellwood und Mr Bridger am nächsten Freitag die Lernexpeditionen verteilen, bemerkt der Verwandlungslehrer, dass Holly nicht da ist und fragt, ob jemand sie gesehen hat. Lou erhebt die Stimme und sagt ihrem Vater, dass er sich mehr für Holly hätte einsetzen sollen und zum Beispiel den Rat hätte verständigen können. Mr Ellwood weist sie an, still zu sein, was sie nur widerstrebend und mit rebellischem Gesichtsausdruck tut. Carag findet es toll von ihr, wie sie Holly verteidigt hat, was eigentlich er und Brandon hätten tun sollen. Beim Abendessen schreibt sie wieder etwas an die Tafel: Menschen, die man nur halb kennt, kennt man gar nicht.
Am Samstag fährt sie mit Carag und Theo mit, da sie zum Geburtstag ihrer Großtante unterwegs ist. Sie klingt ehrlich bedauernd, als sie erfährt, dass Carag sein Treffen mit seiner richtigen Familie wegen Holly verschieben musste. Sie fragt Carag, ob die Wölfe schon seine gestohlenen Würstchen bezahlt haben, was natürlich nicht der Fall ist, und erzählt, dass das Rudel einfach so ein ganzes Paket von ihr beschlagnahmt hat - wahrscheinlich, da sie wissen, dass Carag Lou mag. Sie meint, dass sie sagten, das Essen sei schlecht für ihre Figur, worauf Carag entgegnet, dass sie die schönste Figur in der ganzen Schule hat. Lou errötet und meint, dass ihre Nase zu lang sei, doch Carag streitet das ab und beschließt, ihr das Paket zurückzuholen. Lou fügt hinzu, dass es immerhin Spaß gemacht hat, Jeffrey zu sagen, dass er aus dem Maul stinkt und prustet schließlich los, als Theo Carag Hals- und Beinbruch für dessen Skitour wünscht und Carag die Redewendung nicht versteht.
Nach Carags verlorenem Kampf gegen die Wölfe setzt sie sich zu ihm an den Frühstückstisch und meint mitleidig, dass er furchtbar aussieht. Sie bedankt sich bei ihm, dass er versucht hat, sie zu rächen, was Carag aber nur noch mehr wehtut, da er es eben nicht geschafft hat. Als kurz darauf Mr Crump auftaucht, um Holly mitzunehmen, lässt Cookie Rührei fallen, auf dem Mr Crump ausrutscht. Lou mischt noch Frischkäse hinzu, um es ihm noch schwerer zu machen.
Als Miro im Verwandlungsunterricht zum ersten Mal seine Menschengestalt annimmt, seufzt ein Mädchen in Gedanken, wie niedlich er ist. Carag fragt sich, ob das Lou war und hofft, dass sie ihn nicht auch niedlich findet. Am nächsten Morgen steht an der Tafel: Jedes Wesen ist nur ein Atemhauch der Erde.
Im Tiersprachen-Unterricht versucht sie, eine Entschuldigungsformel auf Füchsisch nachzuahmen, klingt aber wie auch Cookie und Shadow eher wie eine kaputte Autohupe.
Als es in Menschenkunde um Sprichwörter geht, die mit Tieren zu tun haben, steuert Lou Aus einer Mücke einen Elefanten machen und Jemanden zur Schnecke machen bei. Letzteres findet sie komisch, da Menschen andere Leute eigentlich nicht verwandeln können.
Als Miro sich wieder seinem Rudel anschließen möchte, dreht er sich noch einmal zu Miss Clearwater um, die gerade ein Mensch ist. Durch den Echo-Effekt verwandelt er sich ebenfalls und Lou stöhnt, dass er das nach ein paar mehr Stunden bei ihrem Vater im Griff gehabt hätte. Wenig später freut sich Holly auf ihr Wiedersehen mit den Silvers und möchte dafür in Topform sein. Lou bekommt Letzteres mit und fragt, ob Holly zur Hörnchenolympiade möchte. Holly verrät ihr nicht, was sie wirklich vorhat, aber als sie mit Carag schließlich zur Schule zurückkehrt, treffen sie im Gang auf Lou: Sie verziert gerade eins von Mrs Parkers Bildern, so wie schon mehrere Male zuvor. Lou weiß, dass die Lehrerin heute nicht mehr hier vorbeikommen wird, aber oft Wache hält, und malt weiter. Carag meint, dass er hätte wissen müssen, dass sie der Täter ist, da auf einem Bild ein Zombie gewesen war wie aus einem Film, den er mit einigen anderen geschaut hatte - und die anderen kamen nicht infrage. Lou kommentiert seine Intelligenz und er fragt sich, ob sie nicht nur auf kluge, sondern auch auf kämpferische Leute wie ihn steht. Schließlich erklärt Lou, dass sie Mrs Parkers Bilder nicht ausstehen kann und sie gehört hat, dass auch keine neuen aufgehangen werden sollen, sondern stattdessen Schülerporträts. Carag und Holly wünschen ihr noch viel Spaß und gehen dann ins Bett.
Bei seinem Treffen mit seiner richtigen Familie zuckt Carag zusammen, als sein Vater Wapiti sagt, da er an Lou denken muss. Nimca fragt ihn, ob er kein Wapiti mehr mag, worauf Carag antwortet, dass er davon in letzter Zeit immer Herzschmerzen bekommt.
Als Holly den anderen erzählt, dass Doris und Kenny Silver sie adoptieren werden, wird sie von Carag, Brandon, Lou und Dorian umarmt. Brandon stolpert jedoch über ein Kissen und alle fallen auf den Boden, worauf Lou Carag bittet, seinen Fuß wegzunehmen. Er trifft versehentlich Brandon, der sich daraufhin verwandelt und Lou hält sich an einem seiner Hörner fest, um nicht getroffen zu werden.

Fremde Wildnis Bearbeiten

Beim Besuchstag für Eingeweihte an der Clearwater High ist Carag mit Lou dazu eingeteilt, die Gäste zu begrüßen, was er sehr genießt. Als Lou plötzlich aufquiekt und zurücktaumelt, weil etwas auf ihr landet, teilverwandelt Carag sein Gebiss, doch sie gibt ihm hektisch Zeichen, das zu ändern. Die Übeltäter sind Cookies Opossum-Eltern, die Lou lächelnd begrüßt und ihnen anschließend sagt, dass sie Leihkleidung bei Mrs Parker bekommen können. Sie flüstert Carag zu, dass seine Aktion gerade zwar lieb war, er sie aber nicht verteidigen muss, dann begrüßt sie ihre Mutter, die gerade eintrifft. Sie stellt ihr etwas verkrampft Carag vor, doch natürlich freut sich ihre Mutter nicht wirklich darüber. Lou spitzt neugierig die Ohren, als herauskommt, dass Tikaani ihren Eltern etwas über Carag erzählt hat, aber die Wölfin verrät nichts, sondern löst sie und Carag nur ab. Dadurch können sie sich die Flugvorführung der Fliegerstaffel ansehen und Lou findet, dass das Ganze gefährlich aussieht, obwohl die Schüler vorher viel geübt haben. Schließlich verabschiedet sich Carag von Lou, um zum Kampfraum aufzubrechen, wo er bald eine Vorführung hat.
Beim Aufbruch nach Costa Rica hilft Carag Lou, ihre Reisetasche zum Bus zu schleifen. Später im Flugzeug spricht er sie auf die Wolken-Aussicht an, worauf sie ihn anlächelt und enthüllt, dass sie früher Pilotin werden wollte. Jedoch hat sie gemerkt, dass sie den Wald mehr als die Wolken braucht.
Beim Festessen am Colegio La Chamba beobachtet Carag, wie sie sich den Teller mit Ananas- und Melonenstücken vollpackt. Am Morgen danach werden Carag und seine Freunde von ohrenbetäubenden Geräuschen geweckt und stürmen nach draußen, als der Schrei eines Jungen dazukommt. Sie bemerken Wing, Lou und Nell, die ebenfalls verwirrt aus ihrer Hütte schauen. Bei der Dschungeleinweisung wenig später ist Lou in Carags Gruppe eingeteilt und in ihrer zweiten Gestalt unterwegs, wobei sie Cookie als Opossum auf dem Rücken trägt. Carag muss wieder einmal daran denken, wie hübsch sie ist. Als King Henry anspringt und zu Boden drückt, schwingt Lou drohend die Vorderhufe, um King zu verscheuchen, was Carag ziemlich mutig von ihr findet.
Nach der Dschungeleinweisung hält Estella ein Einführungsreferat über Costa Rica und spricht dabei noch lauter als sonst, sodass Carag überlegt, aus dem Zimmer zu fliehen. Lou hat jedoch die rettende Idee, ein Taschentuch als Ohrenstöpsel herumzureichen, wodurch das Referat doch noch erträglich wird. Später, beim Abendessen, hätte Carag sich gern zu ihr gesetzt, doch es sind keine Plätze mehr frei.
Beim Rafting am nächsten Tag sitzt Lou gemeinsam mit Holly im Boot von Señor Cortante.
Während des Austauschs ist Carag frustriert darüber, dass er kaum dazu gekommen ist, mit ihr zu reden. Er hatte sie zwar kaum aus den Augen gelassen, findet jedoch, dass das nicht das Gleiche ist.
Am letzten Tag des Austauschs machen die Schüler einen Ausflug zum Vulkan Arenal. Auf der Rückfahrt sitzt Carag neben Lou und sie unterhalten sich nur über sinnlose Dinge, haben aber trotzdem Spaß. Lou ist neugierig, als sie Tovis Freundin Antonia vor der Schule bemerkt und fragt Carag, ob sie ein Mensch ist, worauf er ihr die Situation erklärt. Sie muss lachen und ist gespannt auf Antonias zweite Gestalt, deshalb begleitet sie Carag zur Unterhaltung mit ihr. Sie ist sehr geduldig mit Antonia und führt sie in die Welt der Wandler ein, dabei verwandelt sie sich auch. Lou schlägt außerdem vor, den Verwandlungslehrer Señor Trepador hinzuzuholen, was Estella jedoch ablehnt. Da Lou sich dank ihres Vaters gut mit Verwandlungen auskennt, lässt sie Estella einen bebilderten Tierführer holen, mit dessen Hilfe Antonia schließlich herausfindet, dass sie eine Vogelnatter-Wandlerin ist. Sie ist entsetzt darüber und schwört, sich niemals zu verwandeln, um Tovi nicht gefährlich zu werden, dann reisen die beiden zusammen ab. Lou und die anderen blicken ihnen nach und Lou verwandelt sich schließlich zurück, doch keiner spricht über das, was gerade passiert ist.
Nach Frankies Verschwinden kündigt Miss Calloway eine Bad Taste-Party an, um die Schüler aufzuheitern. Leroy flüstert Carag zu, dass verliebte Leute wie Miss Calloway ziemlich gute Ideen haben, worauf Carag zu Lou schielt und daran denken muss, dass seine Ideen in letzter Zeit nicht besonders gut gewesen waren. Er fragt sich, ob das heißt, dass er nicht richtig verliebt ist, ist sich dessen jedoch sicher. Am nächsten Morgen findet er einen neuen Spruch an der Schiefertafel: Das größte Geheimnis ist der Mensch sich selbst.
Auf der Bad Taste-Party trägt Lou ein Blümchen-und-Rüschen-Kleid und nach Plastik riechende rote Locken, Carag findet sie jedoch trotzdem wunderschön. Auch Miss Calloway kommentiert ihren scheußlich altmodischen Look. Carag versucht anschließend, in Lous Nähe zu kommen, um ihr ein Kompliment zu machen, schafft es jedoch wegen der jetzt eintreffenden Schüler der höheren Jahrgänge nicht. Zu Mitternacht schnappt sie sich genau wie Carag einen Gartenzwerg, um diesen an die Wand zu schlagen, dabei stehen sie nebeneinander und Lou nickt ihm zu. Ihr Zwerg geht sofort zu Bruch, doch Carags bleibt ganz, bis Theo darauf tritt.

Feindliche Spuren Bearbeiten

Als in Mr Bridgers Unterricht alle über ihre bevorstehenden Praktika reden, kündigt Cookie an, dass sie Sumpf-Spezialistin werden wird. Lou wendet ein, dass sie sich bei Problemen nicht tot stellen darf, weil ihr Chef sonst ständig den Notarzt rufen müsste. Wenig später rekrutiert Carag Schüler für seinen Secret-Ranger-Club und fragt auch Lou, die jedoch nicht zum Treffen kommt, was ihn verunsichert.
Nach Xambers erster Unterrichtsstunde in Tiersprachen meint Nell, dass Jeffreys Gesicht einfach göttlich war: Er war von Xamber angesprungen und zurechtgewiesen worden, als er ihn geärgert hat. Danach verabschiedet sie sich von den anderen, um sich mit Lou zu unterhalten. Carag sieht ihr hinterher und bemerkt, dass er an diesem Tag erst zwei- oder dreimal an Lou gedacht hat. In der Nacht fragt er Tikaani wegen seiner Beziehung mit Lou um Rat, worauf sie jedoch wütend reagiert und ihn zurücklässt. Carag ist verwirrt und findet es schade, dass Tikaani Lou anscheinend nicht mag.
Dank Manuels Hilfe schaffen es die Freunde, Frankies kodierte Nachrichten zu entschlüsseln. Lou kommt hinzu und verkündet verlegen, dass sie dem Secret-Ranger-Club beitreten möchte, was Carag sehr freut. Er schlägt vor, dass sie ihr Praktikum bei der Stadtverwaltung machen könnte, was sie zwar langweilig findet, aber nicht ablehnt. Dann erkundigt sie sich, was alle in Henry und Frankies Zimmer suchen, worauf Carag ihr erklärt, was los ist. Um Frankie aus Millings Stützpunkt zu retten, schlägt Lou vor, so zu tun, als würden sie einen Otter-Wandler für einen Anschlag auf die Menschen benötigen, sodass sie zusammen mit Henry eine Mail an Milling verfasst. Brandon fragt, was Summergreen für ein Nachname sein soll, worauf Henry sich verteidigt, dass es das Erste war, was ihm eingefallen ist und typische Wandlernamen doch so klingen. Lou stimmt ihm zu und lobt ihn wegen der Mail, worauf Henry rot anläuft und Carag sich fragt, ob Henry wohl für Lou schwärmt.
Am nächsten Tag schreiben sich Tikaani und Carag in Mr Ellwoods Unterricht Zettel. Auch Lou bekommt diesen beim Weiterreichen in die Hand, was sie jedoch nicht zu stören scheint. Sie blickt Carag erst lächelnd und später entschuldigend an, als ihr Vater den Zettel bemerkt und Carag zurechtweist und kommt in der folgenden Pause auf ihn zu. Etwas verlegen teilt sie ihm mit, wie mutig sie ihn beim Kampf auf dem Berg und auch in Gegenwart ihres Vaters gefunden hat und nimmt seine Hand. Sie lädt ihn ein, sie bei ihrer Familie zu besuchen und versichert ihm, dass nicht alle so unfreundlich sind wie ihr Vater, sodass Carag die Einladung schließlich annimmt.
Nach der Pause werden Carag und Brandon von Henry abgefangen, der verkündet, dass eine Antwort von Milling eingetroffen ist. Es stellt sich heraus, dass Frankie nur in Begleitung eines Alligator-Wandlers nach draußen darf, sodass Henry die anderen fragt, wo Lou ist - sie hatte schließlich schon das letzte Mal eine gute Idee gehabt, außerdem hält er sie für hübsch und klug. Tatsächlich schlägt Lou vor, die Drohne eines Bekannten zu benutzen und lächelt Henry an, als dieser die Idee weiterspinnt. Später versichert sie Carag, dass der Plan schon klappen wird, fragt sich jedoch, warum Frankie sich dessen nicht sicher ist. Carag erinnert sie an die Flugangst ihres Freundes, worauf Lou die Augen verdreht. Carag hofft, dass Frankie nicht zu viele schlechte Witze auf Kosten von Millings Leuten reißt, doch Lou meint optimistisch, dass er so vielleicht rausgeworfen werden würde.
Am nächsten Tag teilt Lou den anderen mit, dass Frankie nicht am Treffpunkt war. Dieser schreibt bald darauf, dass sie es noch einmal versuchen könnten, worauf Lou sofort ihre Kontaktperson anruft, um das Ganze zu organisieren. Später meint sie besorgt, dass Frankie schon wieder nicht da war, worauf die Freunde Miss Clearwater verständigen, die anschließend die Polizei benachrichtigt. Am Abend schreibt Lou einen neuen Spruch an die Tafel - Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so. - und bald darauf kommen Brandon und Maureen hinzu, die berichten, wie sie einen Verkehrsunfall verhindert haben. Da auch eine Wapitiherde eine Rolle gespielt hat, wird Lou blass, doch Brandon kann sie beruhigen.
Miss Calloway organisiert, dass die Austauschschüler das letzte Wochenende bei den Familien der anderen verbringen. Carag versucht, sich davon abzumelden, weil er unter anderem bei den Ellwoods eingeladen ist, jedoch ohne Erfolg. So fährt Theo ihn und King schließlich nach Victor, wobei der Elch-Wandler ihn fragt, wie es sich anfühlt, bald seine zukünftigen Schwiegereltern kennen zu lernen. King wird neugierig und wissen möchte, ob Carag in Lou verliebt ist, was dieser jedoch sofort abstreitet. Bei den Ellwoods angekommen finden sie Lou am Rand des Raumes, wo sie sich zurückgezogen hat und ein Buch liest - Carag erkennt, dass sie manchmal so einsam und traurig wirkt, weil sie in ihrer Familie die Einzige ist, die Ruhe ausstrahlt. Sie freut sich sehr, ihn und King zu sehen und stellt ihnen ihre Verwandten vor, lügt Carag jedoch an, als er fragt, wo ihre Mutter ist. Als Carag kandierten Klee aus dem Fenster spuckt und King sich über dem Klavier erbricht, wird nicht nur Lous Familie, sondern auch sie selbst wütend. Sie verkündet, dass es ein Fehler war, die beiden hierher zu bringen und meint, dass ihre Welten einfach zu verschieden sind. Die beiden bitten Lou, ihre Klamotten am nächsten Tag zur Schule mitzunehmen, dann machen sie sich als Raubkatzen durch das Fenster davon.
An der Schule angekommen denkt Carag noch lange über Lous Bemerkung nach und auch darüber, wie selten er sie in letzter Zeit beobachtet hat. Durch Holly wird ihm bewusst, dass er inzwischen eigentlich Tikaani liebt und das auf Gegenseitigkeit beruht, denn Tikaani kann Lou schon seit einer Weile nicht mehr leiden, da sie eifersüchtig ist. Am Morgen wagt er es nicht, mit ihr darüber zu sprechen, bemerkt jedoch, dass Lou tut, als wäre nichts passiert. In der Pause erzählt Carag ihr, Holly und Brandon, dass Arula, nach dem oder der Milling sucht, eine junge Luchs-Wandlerin ist. Lou spekuliert, dass sie eine Verwandte von ihm sein könnte.
Als Frankie zur Schule zurückkehrt, berichtet er seinen Freunden von Millings Großem Tag, auf den sich dessen Anhänger gerade vorbereiten. Sie planen, Leute zu töten, auch wenn er nicht weiß, wen genau. Lou ist fassungslos darüber, was Carag für naiv hält und auch Tikaani erinnert sie an den Kampf auf dem Berg. Schließlich bedankt sich Frankie bei ihr und den anderen, ihn nicht im Stich gelassen zu haben.
Bei seinem geheimen Treffen mit Tikaani muss Carag an Lou denken, die er immer noch mag und bewundert, bringt sich jedoch dazu, sich in dieser Nacht ganz auf Tikaani zu konzentrieren.
Sie ist anwesend, als Miss Youngblood vorhat, sich im Fernsehen zu verwandeln. So wie Frankie und Amber diskutiert sie aufgeregt mit den anderen, bevor es losgeht. Nach Miss Youngbloods Verwandlung trifft sie sich mit den anderen zu einer Krisensitzung: Als Brandon meint, dass es seine Eltern umbringen wird, wenn die Menschen von deren zweiter Gestalt erfahren, beruhigt ihn Dorian, dass die Menschen ja nichts davon wissen müssen und einige Woodwalker nicht bedrohlich, sondern toll fänden, zum Beispiel Kinder. Lou verzieht das Gesicht und meint, dass Kinder bei den Menschen nichts zu sagen haben. Während Carag sich mit Sierra unterhält, übernimmt Lou es, auf dem Tablet die Nachrichten zu überprüfen und verkündet schließlich, dass es um Miss Youngblood geht - zum Glück nehmen die Menschen diese jedoch nicht ernst.
Später tauschen sich alle über ihre Berufspraktika aus. Lou, die tatsächlich bei der Stadtverwaltung gewesen war, hat heimlich einen Blick in Krisenpläne geworfen, um sich auf den Großen Tag vorzubereiten.

Zitate Bearbeiten

"Während ich mich umblickte, sah ich, dass ein schmales Mädchen mit langen dunklen Haaren gerade an eine runde Schiefertafel schrieb, auf die die Schüler anscheinend Bemerkungen, Sprüche und das Motto für den Tag kritzeln durften. Doch dieses Mädchen kritzelte nicht, sie schrieb sorgfältig, in einer schönen geschwungenen Handschrift. Sie achtete auf niemanden dabei und ich spürte die Einsamkeit, die sie umgab. Auch als sie sich wieder zu ihren Freunden an den Tisch setzte. Eine Einsamkeit, die mindestens so groß war wie meine."
— Carag über Lou Carags Verwandlung, Seite 70


"Ich wäre ausgewichen. Tieren der eigenen Art zu begegnen, kann riskant sein, oder? Bei mir ist das ja nicht so, aber bei vielen anderen von euch."
— Lou in Mr Bridgers Unterricht Carags Verwandlung, Seite 79


"Sie war nicht nur hübsch, sie hatte auch ein gutes Herz und das war viel wichtiger."
— Carags Gedanken über Lou Carags Verwandlung, Seite 99


"Danke, Carag. Ich bin froh, dass du’s denen gezeigt hast. Die haben viel zu lange gedacht, sie sind die tollsten und stärksten Kerle der Schule. Dabei finde ich es einfach nur schwach, wie sie auf andere Woodwalker runterschauen."
— Lou zu Carag nach seinem Sieg über die Wölfe Carags Verwandlung, Seite 126


Carag: "Hast du es denn herausgefunden … wer du bist?"
Lou: "Vielleicht. Und du?"
Carag: "Ich arbeite daran."
Carags Verwandlung, Seite 211


"Und dann lächelten wir uns an. So richtig. Mir wurde warm durch und durch. Weil es in diesem Moment egal war, welche Zweitgestalten wir hatten. Weil wir uns einfach verstanden."
— Carags Gedanken bei seiner Begegnung mit Lou Carags Verwandlung, Seite 211


"Du kannst ja nichts dafür, dass du ein Puma bist … ich hätte dich nicht behandeln sollen, als wärst du an irgendetwas schuld."
— Lou zu Carag Carags Verwandlung, Seite 254


"Sie war erst die zweite Person, die ich kannte, die es überhaupt nicht interessierte, wie viel Einfluss Milling hatte. Oder wie viele Unternehmen, Firmenjets und Swimmingpools er besaß."
— Carags Gedanken über Lou Carags Verwandlung, Seite 256


"Aber diese Knallerei … die klingt, als würde jemand auf unsere Herde schießen."
— Lou über Silvester Gefährliche Freundschaft, Seite 16


Lou: "Weißt du, warum eine große Familie gut für uns war? Als meine Mutter angegriffen wurde, hat der Puma erwartet, dass wir anderen flüchten würden, wie er das von Wapitis gewohnt war. Aber wir sind nicht weggerannt, wir haben sie alle zusammen verteidigt. Sonst wäre sie tot gewesen."
Carag: "Ein Wandler hätte sie gar nicht erst angegriffen."
Gefährliche Freundschaft, Seite 104


Lou: "Warum hast du das gemacht, Carag? Meinem Vater das gesagt?"
Carag: "Einfach so halt."
Lou: "Das war toll. Von den anderen wäre keiner auf die Idee gekommen. Du bist manchmal ein echt komischer Junge."
Carag: "Ziemlich oft bin ich gar kein Junge."
Lou: "Ein Puma, ich weiß. Und vielleicht ist das auch gut so."
— Lou und Carag, nachdem er die Schuld für Lous ruinierte Jacke auf sich genommen hat Gefährliche Freundschaft, Seite 145


Lou: "Keine Sorge, ihr braucht mir hier nicht den Huf zu halten. Wenn jemand versucht, mich anzugreifen, hänge ich den locker ab. Und wenn ich euch im Weg bin, mache ich mich wieder auf den Rückweg, okay?"
Mr Bridger: "Nein. Du gehst jetzt zurück, Lou."
Lou: "Mache ich nicht! Sie haben mir hier nichts zu befehlen, Mr Bridger."
— Lou und Mr Bridger bei der Suche nach Melody Gefährliche Freundschaft, Seite 221


"Für ’ne Pflanzenfresserin bist du echt mutig."
— Tikaani zu Lou Gefährliche Freundschaft, Seite 222


"Ich konnte kaum die Augen von ihr lassen. Immerhin, seit wir gemeinsam gegen Andrew Milling gekämpft hatten, schien sie keine Angst mehr vor mir zu haben und war deutlich freundlicher. Aber mochte sie mich wirklich? Ebenso sehr wie ich sie?"
— Carags Gedanken über Lou Hollys Geheimnis, Seite 47


Lou: "Du hättest dich mehr für sie einsetzen müssen, Papa. Warum hast du nicht dem Rat der Woodwalker Bescheid gegeben? Der kann doch oft helfen, wenn einer von uns in Schwierigkeiten geraten ist, auch mit den Behörden der Menschen!"
Mr Ellwood: "Schluss jetzt, Lou! Sofort!"
Lou: "Ich finde es aber nicht richtig, dass sie weglaufen musste, um sich vor diesem miesen Kerl zu retten. Wir hätten viel mehr…"
Mr Ellwood: "Schluss, hab ich gesagt!"
— Lou zu ihrem Vater über Holly Hollys Geheimnis, Seite 71


"Lou sagte nichts mehr, doch sie saß mit verschränkten Armen und rebellischem Ausdruck auf ihrem Platz. Ich war furchtbar stolz auf sie. Eigentlich hätten wir, Hollys Freunde, das aussprechen müssen, aber ich hatte den Mund gehalten, weil ich es mir mit Ellwood nicht noch mehr verderben wollte. Lou war einfach das wunderbarste Mädchen der Welt, keine Frage!"
— Carags Gedanken über Lou Hollys Geheimnis, Seite 71


Carag: "Hat er gesagt, warum?"
Lou: "Sie meinten, das Zeug wäre sowieso schlecht für meine Figur."
Carag: "Deine Figur? Du hast die schönste Figur von allen Leuten in der ganzen Schule!"
— Carag und Lou, nachdem Jeffreys Rudel Lous Paket beschlagnahmt hat Hollys Geheimnis, Seite 96


"Immerhin, ich hab Jeffrey gesagt, was ich von ihm halte und dass er aus dem Maul stinkt. Das hat Spaß gemacht."
— Lou zu Carag Hollys Geheimnis, Seite 97


"Wolltest du mich verteidigen? Sehr lieb von dir, aber das musst du wirklich nicht."
— Lou zu Carag Fremde Wildnis, Seite 22


Lou: "Stell dir vor, früher wollte ich Pilotin werden, ist das nicht lustig?"
Carag: "Wieso jetzt nicht mehr?"
Lou: "Ich brauche den Wald mehr als die Wolken."
— Lou während des Fluges nach Costa Rica Fremde Wildnis, Seite 90


"Ein bisschen hilflos schaute ich mich um und suchte mit den Augen nach Lou. Ich fand sie schließlich ganz am Rand des Raumes. Mit angezogenen Beinen hatte sie sich auf ein Sofa gekuschelt und las gerade ein Buch. In diesem ganzen Raum war sie die Einzige, die Ruhe und Stille ausströmte… und mit einem Schlag wurde mir klar, warum Lou manchmal so einsam und traurig wirkte. In dieser Familie war sie ebenso unwichtig und fehl am Platze wie ein Strauß Rosen in einer ranzigen Bar."
— Carags Gedanken über Lou, als er sie bei ihrer Familie besucht Feindliche Spuren, Seite 179


"Es machte mir auch zu schaffen, dass meine Gefühle so verworren waren. Etwas hatte sich verändert in mir, doch ich wurde nicht schlau daraus. Es war, als hätte mein innerer Kompass vergessen, wo Norden war. In den letzten Wochen hatte ich Lou nicht mehr ständig beobachtet so wie früher. In manchen Momenten hatte ich sie einfach vergessen. Und dieses Treffen… ihre Bemerkung… hatten etwas kaputt gemacht. Nie war mir klarer gewesen, dass wir im Grunde nicht zusammenpassten. Uns fremd waren und vielleicht immer bleiben würden."
— Carags Gedanken über seine Beziehung mit Lou Feindliche Spuren, Seite 183


Familie Bearbeiten

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rose Ellwood
(Wandlerin)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Isidore
Ellwood

(Wandler)
 
Iris
Ellwood

(Wandlerin)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Blueberry
"Benny"
Ellwood

(Wandler)
 
Clover
"Doug"
Ellwood

(Wandler)
 
Elderberry
"Ken"
Ellwood

(Wandler)
 
Lupine
"Lou"
Ellwood

(Wandlerin)
 
Honey
Ellwood

(Wandlerin)
 
Lily
Ellwood

(Wandlerin)


Offizielle Artworks von Claudia Carls Bearbeiten

Wissenswertes Bearbeiten

  • Seit Feindliche Spuren sind Ganzkörper-Abbildungen ihrer Wapitigestalt in den Büchern zu sehen.
  • Lous richtiger Vorname ist Lupine, was ihr jedoch nicht gefällt, sodass sie von allen Lou genannt wird.[2]
  • Katja Brandis wollte ursprünglich, dass Carag mit Lou zusammenkommt, hat sich dann jedoch umentschieden, als eine Testleserin meinte, Tikaani sei die spannendere Persönlichkeit und würde besser zu ihm passen.[10]

Quellen Bearbeiten

  1. Enthüllt von Katja Brandis
  2. 2,0 2,1 Enthüllt von Katja Brandis
  3. Enthüllt von Katja Brandis
  4. Carags Verwandlung , Seite 254
  5. Carags Verwandlung , Seite 142
  6. Carags Verwandlung , Seite 126
  7. Carags Verwandlung , Seite 70
  8. Carags Verwandlung , Seite 98
  9. Gefährliche Freundschaft , Seite 102
  10. Enthüllt von Katja Brandis


Die Clearwater High
Lehrer
& Co
Lissa ClearwaterTheo SoderbergSherri Rivergirl

James BridgerBill BrighteyeIsidore EllwoodSarah CallowayAmelia ParkerXamberJulian Goodfellow

1. Jahr CaragHollyBrandonLou

JeffreyTikaaniCliffBoMiro
BertaCookieDorianFrankieHenryJuanitaLeroyNellNimbleShadowTrudyViolaWing

2. Jahr AmberEricZoey
3. Jahr EthanLilly